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Leon Windscheid | So lässt du Perfektionismus los
Leon Windscheid erklärt, wie Perfektionismus uns beim Abnehmen sabotiert und zeigt, wie Achtsamkeit, Selbstliebe und kleine Schritte zu einem gesünderen Mindset führen.
Folge 2713. Januar 2025


Folge 27
Leon Windscheid | So lässt du Perfektionismus los
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Perfektionismus loslassen – So findest du zu einem gesünderen Mindset
Kommt dir das bekannt vor? Du möchtest endlich abnehmen, dich gesünder ernähren und dich besser fühlen – doch deine perfektionistischen Ansprüche sabotieren dich immer wieder? Du bist nicht allein! Gerade Frauen, die in einem herausfordernden Alltag stecken, sei es durch hormonelle Dysbalancen, den Wunsch nach Gewichtsverlust oder in der Lebensphase der Wechseljahre, kämpfen häufig mit Perfektionismus. Dieser Beitrag zeigt dir, wie du Perfektionismus Stück für Stück loslassen kannst und so dein Wohlfühlgewicht und eine gesunde Ernährung erreichst. Für dieses Thema hat Fabienne Fendt den renommierten Psychologen und Bestsellerautor Leon Windscheid eingeladen. Leon ist bekannt dafür, wissenschaftliche Erkenntnisse verständlich und humorvoll zu vermitteln. Sein Fokus liegt auf mentaler Stärke, Achtsamkeit und Selbstakzeptanz. Dabei geht es nicht darum, perfekt zu sein, sondern sich selbst besser kennenzulernen und seinen Alltag Schritt für Schritt positiver zu gestalten. Seine Werte – Authentizität, Empathie und Selbstfürsorge – sind für viele Menschen der Schlüssel zu einem glücklicheren und entspannteren Leben.Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse
- Perfektionismus führt oft zu unnötigem Druck und Selbstsabotage – vor allem beim Thema Ernährung und Gesundheit.
- Der Vergleich mit anderen, besonders in den sozialen Medien, verstärkt das Gefühl des „Nicht-genug-Seins“.
- Ein achtsames Mindset hilft, gesunde Routinen zu entwickeln und langfristig beizubehalten.
- Dankbarkeit und Selbstakzeptanz sind entscheidende Schlüssel zu mehr Leichtigkeit.
Warum Perfektionismus uns blockiert
Perfektionismus ist tückisch: Er lässt uns glauben, dass wir immer „mehr“ und „besser“ sein müssen. Das Problem: Dieses ständige Streben nach Perfektion erzeugt Stress und kann dazu führen, dass wir uns selbst boykottieren. Zum Beispiel, wenn du dich nach einem vermeintlichen „Fehler“ beim Essen selbst verurteilst: „Jetzt ist sowieso alles egal!“ Dieses Schwarz-Weiß-Denken verhindert, dass wir neue Gewohnheiten langfristig etablieren.| Perfektionistisches Verhalten | Auswirkungen | Alternative Haltung |
|---|---|---|
| Sich ständige Selbstvorwürfe machen | Gefühle von Schuld und Scham | Selbstmitgefühl üben |
| Extreme Regeln aufstellen | Schnelle Überforderung | Flexible, gesunde Ziele setzen |
| Sich mit anderen vergleichen | Geringes Selbstwertgefühl | Dankbarkeit für den eigenen Weg entwickeln |
| Alles sofort ändern wollen | Ungeduld und Frustration | Kleine, nachhaltige Schritte machen |
| Perfektion als Ideal sehen | Chronischer Stress | Sich bewusst Pausen erlauben |
Was uns die sozialen Medien „vorgaukeln“
Social Media ist ein Nährboden für Perfektionismus. Hochglanzbilder von scheinbar perfekten Körpern, Meal-Prep-Plänen und makellosen Küchen vermitteln den Eindruck: „Alle anderen haben ihr Leben im Griff – nur ich nicht.“ Doch was wir oft vergessen: Diese Bilder zeigen nicht die Realität, sondern eine Inszenierung. Es lohnt sich, bewusst die eigenen Bedürfnisse zu hinterfragen und auf den eigenen Körper zu hören.Wie du Perfektionismus loslassen kannst
Leon Windscheid gibt in seinem Gespräch mit Fabienne Fendt einige wertvolle Tipps:- **Übung in Achtsamkeit:** Nimm dir bewusst Momente im Alltag, um durchzuatmen und zu hinterfragen, ob dein innerer Kritiker gerade das Ruder übernimmt.
- **Dankbarkeit praktizieren:** Liste täglich drei Dinge auf, für die du dankbar bist – gerade auch kleine, alltägliche Dinge.
- **Gesunde Routinen aufbauen:** Statt dich unter Druck zu setzen, alles sofort perfekt umsetzen zu müssen, beginne mit kleinen Veränderungen, die realistisch sind.
- **Selbstfürsorge stärken:** Gönne dir regelmäßig Auszeiten und frage dich: „Was tut mir gerade wirklich gut?“
