Endlich Leicht — der intumind Podcast

Kilos weg, Verstecken vorbei: So klingt echte Veränderung
13 Kilo, kein Diätverzicht, ein Leben aufgeräumt. Jules Geschichte zeigt, was Abnehmen wirklich bedeutet, wenn es im Kopf beginnt.


Folge 110
Kilos weg, Verstecken vorbei: So klingt echte Veränderung
13 Kilo. Keine Diät. Und ein Leben, das endlich wieder Licht reinlässt.
Sie wollte nur ein Strandfoto machen.
Ein Sommertag an der Nordsee. Sonnenschein, weiter Himmel, weicher Sand. Jule ist mit zwei Freundinnen hingefahren. Das Handy wird aufgestellt, die anderen setzen sich in den Sand, lachen. Jule drückt auf Play und will sich dazusetzen.
Es klappt nicht.
Ihr Körper ist im Weg. Sie fällt schräg hinter die anderen, ohne Kontrolle. Auf dem Foto sieht man es: Sie sitzt versetzt, verkrampft. Und als sie später auf das Bild schaut, kommt der Gedanke, klar und hart: "Wie habe ich es so weit kommen lassen?"
Das war kein dramatischer Zusammenbruch. Es war ein ganz normaler Sommertag. Genau das macht diesen Moment so bedeutsam.
Das nimmst du aus diesem Beitrag mit:
Warum Abnehmen nicht mit der Ernährung beginnt, sondern mit einem einzigen ehrlichen Moment
Was es bedeutet, sein Leben wirklich aufzuräumen, und warum das mehr mit dem Körpergewicht zu tun hat, als du denkst
Die Verbindung zwischen geschlossenen Jalousien, innerem Rückzug und fehlender Leichtigkeit
Wie Jule in 12 Monaten 13 Kilo abnahm, ohne eine einzige Diät gemacht zu haben
Was "die ersten 10 % gehen" konkret bedeutet, und wie du das heute noch anwenden kannst
Zehn Jahre und immer kein Anfang
Jule ist 31 Jahre alt. Seit dem Auszug aus dem Elternhaus, vor mehr als zehn Jahren, hatte sie kontinuierlich zugenommen. Ihr Höchstgewicht: 132,7 Kilogramm.
Was an ihrer Geschichte besonders berührt, ist nicht die Zahl. Es ist das, was sie dazu sagt: "Von der ersten Sekunde an wusste ich, dass sich etwas ändern muss. Ich habe mich jeden Tag damit beschäftigt. Und trotzdem habe ich keinen Anfang gefunden."
Das ist kein Versagen. Das ist das, was passiert, wenn die Lösung, nach der man sucht, nicht die richtige ist. Wenn man jeden Tag bereit wäre, aber nicht weiß, wohin mit dem Anlauf. Wenn der Kopf schon tausend Mal angefangen hat, und der Körper trotzdem nicht mitgezogen wurde.
Denn Jule hat in all diesen Jahren keine einzige Diät gemacht. Nicht aus Bequemlichkeit, sondern aus einem tiefen inneren Wissen heraus: "Ich wusste immer, dass es nicht darum geht, was ich esse. Es geht darum, wer ich bin und wie ich lebe."
Abnehmen beginnt im Kopf, und so sieht das in der Praxis aus
Als intumind auf ihrem frisch angelegten Instagram-Account auftauchte, war es der Satz "Abnehmen beginnt im Kopf," der Jule aufhorchen ließ. Nicht als Werbebotschaft. Sondern als etwas, das sich für sie sofort wahr anfühlte.
Sie googelte intumind, schaute Videos, las durch, was das Konzept bedeutet: Mindset, Unterbewusstsein, Gewohnheiten, das Zusammenspiel aus Gedanken, Gefühlen und Körper. Nicht Kalorienzählen. Nicht Verbotslisten. Stattdessen: Verstehen, warum sich etwas so schwer anfühlt, und dann mit dem Körper arbeiten statt gegen ihn.
"Es hat sich von der ersten Sekunde an richtig angefühlt," sagt Jule. Und dieses Gefühl war der Grund, warum sie mit Vertrauen ins Coaching gegangen ist, nicht mit einer Erfolgsgarantie, sondern mit Offenheit.
Der Moment, in dem sich etwas wirklich veränderte
Die erste große Veränderung passierte nicht beim Kochen. Nicht auf der Waage. Sie passierte auf einem intumind-Event, wenige Monate nach dem Start.
Jule war hingefahren, hatte andere Teilnehmerinnen getroffen, sich unterhalten. Und dann passierte etwas, das sie nicht erwartet hatte: Sie konnte sprechen. Über ihr Gewicht. Über ihr Leben. Sie zeigte ein altes Foto von sich.
"Ich hatte plötzlich das Bedürfnis, es auszusprechen. All die Jahre davor: Es ging nicht. Ich wollte nicht, konnte nicht, durfte nicht. Und dann, auf einmal, war es da."
Was Jule in diesem Moment erlebte, ist kein kleines Detail. Es ist der Kern von dem, was intumind tut: Die innere Blockade auflösen, die zwischen "Ich weiß, ich muss was ändern" und "Ich fange wirklich an" liegt. Nicht durch Willenskraft. Sondern durch Selbstakzeptanz.
Das Leben aufräumen
In den 12 Monaten des Coachings hat Jule nicht nur ihre Ernährung umgestellt. Sie hat ihr Leben aufgeräumt. Buchstäblich.
Einen neuen Job: Raus aus dem Schichtdienst, in eine Tätigkeit, die sich richtiger anfühlt. Die Kraft dazu kam im Coaching.
Die Wohnung: Komplett sortiert, ausgemistet, verschenkt. Nicht aus Pflichtgefühl, sondern weil sie spürte: Der äußere Raum soll widerspiegeln, was innen gerade passiert.
Und dann die Jalousien.
Jule hatte jahrelang mit geschlossenen Rollos gelebt. Egal zu welcher Jahreszeit, egal zu welcher Tageszeit. Niemand sollte sehen, wie sie wohnte. Sie selbst wollte das Licht draußen lassen. "Ich habe jahrelang im Dunkeln gelebt," sagt sie. Und meint damit nicht nur die Wohnung.
Zusätzlich lebte sie mit der ständigen Angst, dass es spontan klingeln könnte. Täglich. Die Türklingel, die sie in ihrer eigenen Wohnung in Alarmbereitschaft versetzte.
Heute sind die Rollos oben. Nicht weil sie darüber nachgedacht hat. Sondern weil es einfach passiert ist. Als ob der innere Wandel irgendwann nach außen gedrungen ist.
"Es beginnt in dir," sagt Jule am Ende des Gesprächs. "Und dann kann ganz Großes passieren."
Was sich wirklich verändert hat
Die 13 Kilo sind real. Aber Jule selbst sagt: "Es fühlt sich nach viel mehr an."
Weil die Kilos nur ein Teil von dem sind, was sich aufgelöst hat. Da sind die Themen, die sie jahrelang mit sich getragen hat, und die sie jetzt ansprechen konnte. Die Gespräche, die sich ergeben haben, weil sie sich selbst geöffnet hat. Der neue Raum, der entstanden ist, innerlich und äußerlich.
Und die kleine, aber bedeutsame Veränderung: Wenn Jule heute mit Freundinnen spazieren geht, kann sie sich gleichzeitig unterhalten. Sie hängt nicht mehr an der Luft. Ihr Körper trägt sie anders. Und ihr Kopf ist freier.
Die ersten 10 % gehen
Jule hat im Gespräch immer wieder denselben Gedanken eingebracht: "Einfach die ersten 10 % gehen."
Nicht 100 %. Nicht den ganzen Plan. Nicht den perfekten Zeitpunkt abwarten.
Wenn du gerade dort stehst, wo Jule vor gut einem Jahr stand, nimmst du dir vielleicht diesen einen Gedanken mit:
Was wären deine ersten 10 %?
Das kann so aussehen:
Die ehrliche Frage stellen: Warum geht es mir so, wie es mir gerade geht?
Diese Folge zu Ende hören.
Ein Gespräch führen: mit einer Freundin, mit einer Beraterin, mit dir selbst.
Eine einzige Entscheidung treffen, die nur für dich ist.
Nicht für die Waage. Nicht für andere. Nur für dich.
Jule hat genau das gemacht. Und aus diesen ersten 10 % wurde ein ganzes Jahr.
🎧 Diese Geschichte hörst du hier
Jules Geschichte erzählt Martina mit ihr gemeinsam in dieser Folge von "Endlich Leicht, Gesundheit und Ernährung leicht gemacht." Vom Moment am Strand über die geschlossenen Jalousien bis zu dem Satz, den Jule der Frau von damals mitgeben würde: "Glaube an dich. Du bist es wert." Hör rein. Vielleicht erkennst du darin etwas, das du lange nicht mehr gehört hast: dich selbst.
Alle Infos zu den intumind-Programmen findest du in den Shownotes.
FAQ
Ist das intumind-Coaching eine Diät?
Nein. Das ist vielleicht die wichtigste Antwort in diesem Text. Das Coaching arbeitet mit Mindset, Gewohnheiten und dem Unterbewusstsein, nicht mit Verbotslisten oder Kalorienzählen. Jule hat in 12 Monaten keine einzige Diät gemacht.
Muss ich bereit sein, bevor ich anfange?
Nein. Jule war nicht "bereit," als sie angefangen hat. Sie war bereit, ehrlich zu sein. Das ist ein Unterschied, der alles verändert. Der erste Schritt schafft die Bereitschaft, er wartet nicht auf sie.
Was, wenn ich keine Zeit habe?
Jule arbeitet Vollzeit und hat das Coaching trotzdem integriert, mal mehr Vorbereitung in der Küche, mal nur ein Audio unterwegs. Das Coaching passt sich ans Leben an, nicht andersherum.
Wie schnell sieht man erste Veränderungen?
Jule merkte erste Veränderungen schon nach wenigen Monaten, und zwar nicht auf der Waage, sondern im Gespräch: Sie konnte auf einmal über ihr Gewicht reden. Das war für sie der erste große Durchbruch.
Was, wenn ich schon alles versucht habe?
Jule hat vor intumind nie eine Diät versucht. Nicht weil sie es nicht wollte, sondern weil sie gespürt hat, dass das nicht die Lösung ist. Wenn du das auch spürst, bist du vielleicht genau am richtigen Ort.
Was ist das Wohlfühlgewicht?
Nicht das Gewicht, das eine Tabelle vorgibt. Sondern das, bei dem du dich in deinem Körper zuhause fühlst, mit Energie, Leichtigkeit und ohne das tägliche Hadern. Jule ist noch auf dem Weg dorthin. Und sie sagt: Der Weg selbst ist schon das Ziel.